Freitag, 12. September 2008

Keine Atempause - der Überwachungsstaat als wünschenswerte Vision?

Was die EU-Innenpolitiker sich in Sachen »Sicherheit« so erträumen, kann man bei Heise nachlesen. Von einem »Digitalen Tsunami« ist da die Rede.

Merke: Die Daten werden kommen, sie werden vernetzt sein, und alle interessierten Behörden werden darauf Zugriff erhalten. Diese Themen sind für die EU offenbar durch. Das Problem, das jetzt mit so drastischen Worten beschrieben wird, ist nur noch, der Datenberge Herr zu werden.

In den Verlautbarungen ist leider nicht einmal mehr die Spur eines schlechten Gewissens zu erkennen. Diese Leute wähnen sich a priori auf der richtigen Seite - wie so oft: Moral ersetzt die Form, so wie das Bild den Satz, die Metapher das Gesetz und das Vorurteil die Neugierde ersetzt.